Ausfahrt Pizol
Die Wetterprognosen klangen alles andere als verheißungsvoll: Schneefall und kräftiger Wind waren angekündigt. Doch genau das ist unser Element – wir sind Outdoor-Sportler, und ein bisschen Wintersturm bringt uns höchstens zum Lächeln.
Über Nacht hatten sich beeindruckende 30 bis 50 Zentimeter Neuschnee auf die Piste gelegt. Nach dem Schneemangel der letzten Ausfahrten fühlte sich das an wie ein verspätetes Geschenk des Winters. Statt harter Piste erwartete uns nun eine dicke, frische Schneedecke – weich, auch wenn man mal reinfällt in den hohen Schnee.
Kurz nach 9:00 Uhr standen wir bereits auf der tief verschneiten Piste. Die Sicht „wechselhaft“ – und gleichzeitig startete auch unser Techniktraining. Gerade unter anspruchsvollen Wetter- und Pistenbedingungen zeigt sich, wie viel Potenzial in sauberer Technik steckt – jede Abfahrt wurde zur wertvollen Trainingseinheit.
Die Teilnehmer nahmen die Herausforderung mit großer Motivation an. Trotz – oder vielleicht gerade wegen – der widrigen Bedingungen wurde ausprobiert, korrigiert und verbessert. Der Spaß kam dabei natürlich nicht zu kurz: Gemeinsames Lachen im Schneetreiben gehört einfach dazu.
Am Ende bleibt die Erkenntnis: Es sind oft genau diese Tage, die in Erinnerung bleiben. Anspruchsvoll, intensiv und voller Teamgeist – wieder einmal eine rundum gelungene und sehr schöne Ausfahrt.
Bis zum nächsten Mal
Euer Thomas
Lenzerheide – Arosa: Doppelpack vom Feinsten
Zwei Tage Skigenuss pur!
Am Samstag Lenzerheide, am Sonntag Arosa – und das Ganze bei absolutem Traumwetter: strahlender Sonnenschein, perfekt präparierte Pisten und griffiger Schnee. Besser geht’s kaum!
Am Samstag stand für unsere erfahrenen Skifahrer wieder ein Techniktraining auf dem Programm. Unter Anleitung eines Skilehrers konnte selbst der „schon richtig gute“ Skifahrer noch an seiner Performance feilen. Danach hieß es: freies Fahren, Spaß haben, genießen.
Dann leider der einzige echte Dämpfer des Wochenendes: Kurz vor der Abfahrt ins Hotel wurden einem Mitglied die Skier gestohlen. Extrem schade – und traurig, dass man selbst im Skigebiet seine Skier nicht mehr sorgenfrei im Ständer stehen lassen kann 😳.
Der Abend entschädigte dafür umso mehr: ein sehr gutes 3-Gänge-Menü im Hotel, ein kurzer Absacker an der Bar – und dann ging’s für die meisten auch schon früh ins Bett. Schließlich wartete der nächste Skitag.
Nach einem ausgezeichneten Frühstück starteten wir pünktlich um 08:00 Uhr zur Rothornbahn, um ab 09:00 Uhr in der Morgensonne die ersten Spuren in den frischen Schnee zu ziehen. Anschließend ging es hinüber nach Arosa. Welches Gebiet schöner ist? Schwer zu sagen. Aber eines ist klar: Die Kombination Lenzerheide–Arosa ist einfach genial.
Unterm Strich: Diese SCB-Ausfahrt hat wieder richtig Laune gemacht – Skifahren, Sonne, Training,
und ein ganz besonderes Erlebnis - Franzika singt uns im Bus auf der Rückfahrt Schnitzelbänke. Genau so muss das sein! 🎿☀️🙌
Euer Thomas
Leysin
Am vergangenen Samstag starteten 21 gespannte Skifahrer ins relativ kleine Skigebiet nach Leysin in der französischen Schweiz im Kanton Waadt. Niemand kannte das Skigebiet….was wird uns wohl erwarten??? Und dann waren wir nach fast drei Stunden Fahrt erst einmal ernüchtert: Ziemlich volle Pisten mit vielen ungeübten und teils rücksichtslosen Skifahrern, nicht alle Lifte geöffnet, Piste mit Verbindung ins benachbarte Skigebiet gesperrt, ausgebuchte Skihütten.
Aber im Laufe des Tages wurden wir doch versöhnt: Landschaftlich liegt das Skigebiet wunderschön mit Blick bis zum Genfer See, das Wetter war gut, sogar die Sonne kam raus, wir haben, etwas verspätet, was zum Essen gefunden (je nach Hütte sehr lecker!) und damit den auftretenden Unterzucker beseitigt, und die Pisten wurden ab Mittag etwas leerer, sodass wir skifahrerisch voll auf unsere Kosten kamen. Lange Warteschlangen gab es sowieso nicht.
Natürlich lag auch hier viel zu wenig Schnee, aber dafür kann niemand was. Wir sind auf jeden Fall viel gefahren, und trotz einigen rutschigen Stellen sind alle unversehrt wieder beim Bus eingetroffen. Selbst die Langschläfer waren sich einig, dass das frühe Aufstehen sich wieder mal gelohnt hat und wir einen schönen Skitag hatten.
Bis bald!
Eure Doro
Saanenmöser
Am Samstag hieß es wieder früh aufstehen: Bereits um 06:30 Uhr ging es müde, aber voller Vorfreude in den Bus – nur um Skifahren zu gehen. Das klingt zunächst nach einer echten Herausforderung. Doch spätestens um 9:00 Uhr, als 43 gut gelaunte Skifahrer ihre ersten Schwünge auf der Piste zogen und überall strahlende Gesichter zu sehen waren, war die Müdigkeit wie weggeblasen. Das frühe Aufstehen hatte sich mehr als gelohnt.
Der Pistenzustand präsentierte sich durchweg gut, stellenweise hatten wir sogar das Gefühl, die Pisten ganz für uns allein zu haben. Besonders auf den roten Abfahrten konnten wir die Schwünge in vollen Zügen genießen. Auf den blauen Pisten war dann etwas mehr Betrieb.
Am Ende bleibt ein rundum gelungener Skitag in Erinnerung: bestes Wetter, gute Pisten, tolle Gemeinschaft – und das Wichtigste überhaupt: keine Unfälle. Schön war’s.
Euer Thomas
Kinder- und Jugendwochenende 2026
Das Kinder- und Jugendwochenende am Pizol gehört fest in unseren Kalender, aber dieses Jahr war etwas ganz Besonderes: Mit insgesamt 35 Teilnehmer*innen waren wir so viele wie noch nie zuvor! 🚌✨
Tagsüber waren wir viel auf der Piste unterwegs - möglich durch unsere Hütte direkt auf der Piste - und abends: Erst selbstgemachte Lasagne für alle und danach eine aufregende Gamenight zum Ausklang. 👾
Ein riesiges Dankeschön geht an alle, die dabei waren – und ganz besonders an unsere Betreuenden, die dieses Wochenende möglich gemacht haben. 🫶🏼
Wir – und ganz besonders Skibär Bruno – zählen schon die Tage bis zum nächsten Jahr! 🐻☀️
Sörenberg 10.01.2026
Die Wetterprognosen klangen grauslig: schwere Schnee- und Eiswarnung, Sturmböen bis 7 Beaufort.
Und die Realität?
Noch vor 9:00 Uhr lagen die Skitickets in unseren Händen – kurz darauf standen wir schon auf den Pisten. 20 cm fluffiger Neuschnee, frisch gefallen, unberührt.
Statt harter, vereister Abfahrten unter Postkartenhimmel: dichter Schneefall, winterlich, intensiv – und trotzdem erstaunlich gute Sicht. Zumindest dort, wo wir unterhalb der Baumgrenze unterwegs waren.
Kein Kratzen, kein Rattern unter den Skiern. Nur dieses leise, fast lautlose. Gleiten durch den frischen Powder.
Keine überfüllten Pisten, kein Gedränge – nur ein paar Gruppen, die gemeinsam ihre Spuren in den Schnee zogen.
Ganz ehrlich: Was will man mehr? 😊
Bis demnächst
Thomas
Hochgurgl – was für eine Eröffnungsfahrt!
Jeden Tag strahlender Sonnenschein, top präparierte Pisten – besser hätte der Start kaum sein können. Gut, ein kleines bisschen mehr Schnee wäre nett gewesen, aber man kann ja nicht alles haben.
Bei der Ankunft im Hotel Riml dann wie gewohnt der herzliche Empfang: ein Glas Prosecco in der Hand, die Strapazen der fast 6-stündigen Anreise schnell vergessen. Alle waren bereit, anzustoßen und ein erstklassiges Abendessen zu genießen – bis plötzlich zwei Koffer spurlos verschwunden waren. Irgendwo im weitläufigen Hotelkomplex hatten sie sich offenbar selbstständig gemacht. Ganze zwei Stunden Suchaktion später hatten wir sie endlich wiedergefunden.😅
Am nächsten Morgen ging es nach einem hervorragenden Frühstück endlich auf die Piste. Für viele von uns das erste Mal in dieser Saison – und was für ein Gefühl! Fast leere Pisten, perfekte Bedingungen und von Abfahrt zu Abfahrt kam die Sicherheit zurück. Das persönliche Fahrniveau der letzten Saison war schnell wieder erreicht.
Doch dann der Schockmoment: Unsere Marita steht nichtsahnend am Pistenrand – und wird von einem Snowboarder von hinten abgeräumt. Ergebnis: Flug mit dem Rettungshubschrauber, Schulterverletzung und leider falsche Personenangaben vom Verursacher.
Marita hat das alles tapfer weggesteckt und war am Abend schon wieder bei uns – ein echtes Kämpferherz. 💪
Die restlichen Tage verliefen zum Glück ohne weitere Zwischenfälle: sehr viel Skifahren, hervorragendes Essen und wohlverdiente Erholung der strapazierten Knochen in der Wellness-Oase.
Und schließlich ging es mit vielen schönen Erinnerungen und einer entspannten Heimfahrt zurück nach Eimeldingen . Ein gelungener Saisonstart, der Lust auf mehr gemacht hat.
Euer Thomas
Knie Prävention
Ein spannender Abend zum Thema „Knie & Prävention“ mit Physiotherapeut und Myoreflextherapeut Roland Siess ging viel zu schnell vorbei.
Wir erfuhren von Roland anschaulich den Aufbau des Kniegelenks, das Zusammenspiel von Muskeln, Sehnen und Bändern sowie die Bedeutung der Muskelketten für Stabilität und Beweglichkeit. Außerdem sprach er über typische Abnutzungserscheinungen, häufige Verletzungen im Alltag und beim Sport und wie wir ihnen vorbeugen können.
Besonders spannend war die anschließende Fragerunde, in der Roland viele Mythen ausräumte und neue Impulse mitgab. Zum Abschluss konnten wir als Teilnehmende selbst einfache Übungen ausprobieren, die sich problemlos in den Alltag und in unsere wöchentliche Skigymnastik integrieren lassen und gezielt die Schnellkraft fördern.
Ein herzliches Dankeschön an Roland Siess für diesen interessanten und kurzweiligen Abend – und an alle Mitglieder, die so lebendig teilgenommen haben.